Seminar der PhD Union

Mitte Juli, bevor sich die Studienvertretung zu einer kleinen Sommerpause zurückzieht, traf sich das Kernteam zu einem Seminar, auf dem fleißig gewerkelt und diskutiert wurde. Doch auch der Spaß an der Sache kam dabei nicht zu kurz. Neben der Aufarbeitung liegengebliebener Kleinigkeiten gab es einen Rückblick auf das vergangene Jahr, das mit lustigen Ausflügen, spannenden Vorträgen, Labor-Besuchen und zahlreichen Vernetzungstreffen erstaunlich viel zu bieten hatte. Der Ausblick auf das kommende Jahr konzentrierte sich einerseits auf die Erstellung eines groben Zeitplans (wann, was stattfinden soll), andererseits auf unseren Hauptfokus für die nächste Saison: Andere Leute für die PhD Union zu begeistern, so wie wir uns für diese Tätigkeit begeistern.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen schönen Sommer und freuen uns auf ein Wiedersehen im Herbst!

Virtuelles Treffen der DocSchool-SprecherInnen

In der ersten Juliwoche, am Ende eines äußerst ungewöhnlichen und herausfordernden Semesters haben sich die studentischen VertreterInnen der Doctoral Schools online getroffen, um sich über die letzten Monate auszutauschen. Wie erging es PhDs in den unterschiedlichen Fachrichtungen während dem Corona-Homeoffice? Welche Folgen ergaben sich dabei insbesondere für Lehre und wie wird das die weitere Arbeit beeinflussen? Wie handhabten einzelne DocSchools die Neugestaltung der Statuten, die kommendes Semester in Kraft treten? – Diese und weitere brennende Fragen haben die DocSchool-SprecherInnen mit der PhD Union diskutiert, um auf mögliche Problematiken, die sich durch die momentane unsichere Situation ergeben, reagieren zu können.

Umfrage zur Arbeitssituation von PhDs während des Corona-Lockdowns

Auch während des gesetzlich verordneten Corona-Lockdowns war die PhD Union als Vertretung aller DoktoratsstudentInnen im Einsatz. Als uns Ende März Meldungen erreichten, dass manche Institute PhDs entgegen der Wünsche des Rektorats zu mehrwöchigem Zwangsurlaub verpflichteten, erstellten wir innerhalb einer Woche eine Umfrage, um die aktuelle Arbeitssituation der PhDs zu erheben. Diese Umfrage wurde mit einem E-Mail ausgeschickt, das PhDs außerdem über ihre arbeitsrechtliche Situation informierte. Über 200 DoktorantInnen antworteten auf diesen anonymen Fragebogen, der Problemstellen klar aufzeigte. Gemeinsam mit dem Betriebsrat für wissenschaftliches Personal wurde der Dialog mit dem Rektorat gesucht, woraufhin gemeinsam mit Rektor Kainz Lösungen für die meisten Betroffenen gefunden werden konnten.

Lust auf elektronische Basteleien? – Ein Besuch im E-Lab

Am 27. November besuchten wir am Campus Infeld das E-Lab, eine von StudentInnen geführte Elektronikwerkstatt, in der sich Studierende auf ihre Labore vorbereiten sowie eigene Wunschprojekte verwirklichen können. Das E-Lab bietet dabei unter Aufsicht den Raum sowie das nötige Equipment. Tobias Leitgeb erklärte uns die vorhandene Ausstattung und erzählte von den spannendsten bereits verwirklichten Projekten. Im Anschluss an die kurze Lab-Führung konnte jedeR an den Instrumenten sowie am Lötkolben selbst Hand anlegen und die Basics erlernen.

Wie mache ich meine Publikationen im Internet sichtbar? – Workshop zum Thema Academic Search Engine Optimisation

In Zusammenarbeit mit den Publikationsservices der Karl-Franzens-Universität Graz sowie der Bibliothek der Technischen Universität Graz konnten wir unseren KollegInnen am 11.11.2019 einen spannenden Auftakt in die Arbeitswoche bieten: Im Vortrag „Sichtbarkeit und Academic Search Engine Optimisation“ von Lisa Schilhan drehte sich alles um die Frage, wie wir WissenschafterInnen die Sichtbarkeit unserer Forschung durch simple Überlegungen und Kniffe verbessern können.

Wie suchen eigentlich Suchmaschinen? Worauf sollte ich bei meiner Wortwahl achten? Und welche Elemente meiner Publikationen sind überhaupt für Datenbanken relevant? – Anhand von anschaulichen Beispielen aus der Praxis wurden diese und viele weitere interessante Fragen im Laufe des Workshops geklärt.

Im Anschluss an den unterhaltsamen Vortrag wurde das Thema bei Weckerln und Bier noch locker weiterdiskutiert und bisherige Erfahrungen zwischen BesucherInnen und den Vortragenden ausgetauscht.

Exkursion zur European Space Agency (ESA)

Im Sommer 2019 machte sich eine Gruppe von 10 neugierigen PhD-StudentInnen auf in die Niederlande, um dort das European Space Research and Technology Centre (ESTEC), ein Teil von ESA, in der Nähe von Leiden zu besuchen. Der Wochenendtrip mit geführter Tour durchs ESTEC wurde von Damir Ferizovic organisiert. Zurzeit werden dort die Galileo-Satelliten auf Herz und Nieren geprüft. Einige Teststationen inkludieren Schüttler, die Erdbeben bis zur Stärke 7,5 der Richterskala simulieren können. Auch einige der stärksten Soundmaschinen der Welt findet man hier, die bis zu 156 dB laut werden können. Besonders aufregend war der Besuch des Robotic Labors, wo Prototypen für die künftige Marsmission „ExoMars“ entwickelt werden. Der ExoMars Rover wird 2020 auf den Mars geschossen werden, um dort mit einem speziellen Bohrer Proben ein paar Meter unter der Planetenoberfläche zu sammeln. Es war außerdem extrem faszinierend über Zukunftspläne einer Mondstation, Innovationen im Bereich des 3D-Drucks im All und über die europäische Beteiligung bei der internationalen Raumstation ISS zu hören. Alles in allem war es eine wunderbare Reise, die viel Gelegenheit bot, das europäische Raumfahrtprogramm kennen zu lernen und dabei noch genügend Zeit für Kultur in Amsterdam und Leiden ließ.

Vielleicht geht unsere nächste Reise in den Süden Frankreichs. Lasst euch überraschen ;)

– Eure PhD Union.

Bubble-Soccer-Turnier der PhD Union

Als kleines Ferienhighlight veranstaltete die PhD Union am 11.7.2019 ein Bubble-Soccer-Turnier am Fußballplatz in der Sandgasse (Campus Inffeld). Acht Mannschaften duellierten sich in mitreißenden Partien um den Turniersieg. Es wurde um jeden Zentimeter und um jeden Ball gerangelt, gestoßen und gecheckt (natürlich immer alles im Rahmen des Erlaubten). Die Teams beeindruckten mit spielerischer Qualität, hoher Treffsicherheit und wunderschönen Toren. Für die zahlreichen Zuschauer wurden also Bubble Soccer Spiele auf höchstem Niveau geboten. Als Turniersieger konnten sich die „Hausherren“ vom FC Kiwi Sandgasse durchsetzen, die ihren Heimvorteil perfekt ausnutzen konnten und sich ungeschlagen den heißbegehrten Pott sicherten. Neben dem Bubble-Soccer-Turnier gab es auch eine gemütliche Grillerei, bei der sich Spieler aber auch Fans und Zuschauer mit besonderen kulinarischen Spezialitäten stärken konnten. Zusätzlich konnten geübte Freistoßkünstler noch ihr Ballgeschick an einer Riesendartscheibe unter Beweis stellen. Nach den sportlichen Anstrengungen ließ man Abend noch mit erfrischenden Getränken und sommerlichen Beats ausklingen.

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